irgendwann im Januar 2002 Wir beschließen, uns wegen des Baus eines Eigenheimes beraten zu lassen. Die Mietwohnung erlebt in nächster Zeit die zweite aufwändige Sanierung und der wollen wir entgehen. Die überschlägige Berechnung besagt, dass wir ein Häuschen finanzieren können.
in den Folgemonaten Wir suchen ein Grundstück. Im Baugebiet, welches auf der Startseite abgebildet ist, finden wir ein passendes Eckgrundstück. Es ist etwas über 600 m² groß, besitzt nur einen direkten Nachbarn und auch nur eine Straßenseite (günstig wegen des Schneeschiebens im Winter *g*). Die anderen Seiten sind mit unverbaubarer Sicht über Feld und Flur gesegnet.

Während geklärt wird, ob das Grundstück noch zu haben ist, wälzen wir Grundrisse von Häusern, um uns Anregungen zu holen. Ein Grundriss hat uns ganz gut gefallen. Im weiteren Verlauf wird ein Architekt daraus "unser" Haus zaubern. Da wir so ziemlich alle Möbel mitnehmen, muss sich der Grundriss nach unseren Einrichtungswünschen richten und nicht umgekehrt. Auf der Bilderseite finden sich zwei Entwürfe, die fast den baureifen Zustand darstellen.

Die Hausfirma schlägt uns ein Bau-Modell vor, welches uns gut gefällt. Aus vielerlei Berichten kennt man die Risiken, die beim Bau mit dem Bauträger entstehen können (z.B. Zahlungen ohne entsprechenden Gegenwert zu leisten). Wir werden durch einen Projektingenieur begleitet, der die Firmen für die einzelnen Gewerke beschafft, mit denen wir dann jeweils einen eigenständigen Vertrag schließen. Zusätzlich haben wir einen separaten Vertrag mit einem unabhängigen Bauleiter, der dann die Koordinierung auf dem Bau übernimmt. Der Bauleiter prüft auch die Ausführung und gibt uns grünes Licht für die Bezahlung der Handwerkerrechnungen bzw. Nichtbezahlung bei Mängeln. Damit sind wir zwar stärker eingebunden, aber wir haben auch eine bessere Übersicht und Sicherheit.

März 2002 Inzwischen wissen wir, dass wir das Grundstück erwerben könnten. Wir lassen es reservieren und schieben die Finanzierung an. Nun wird es immer ernster, es geht nur noch vorwärts, nicht zurück. Vom Hausverkäufer erhalten wir ein Werbebuch mit Hinweisen zum Häuslebau ("damit wir eine Sprache sprechen"). Dies kann ich jedem Baulaien wärmstens empfehlen. Zu diesem Buch gibt es auch eine Website in der Linksammlung.
April 2002 Die Finanzierung ist zugesagt und wir schreiten zur Notarin, um den Grundstückskauf perfekt zu machen. Nun kann das Hausbauprojekt auch auf eine vertragliche Basis gestellt werden. Der Architekt ist gefunden, der unsere Planung ausführen wird. Es gibt zwischenzeitlich ein paar Irritationen und einen Wechsel des Planers, da der ursprüngliche Architekt in Sachsen-Anhalt gar nicht vorlageberechtigt ist (hätte er eigentlich schon eher merken können).
Mai 2002 Fast den gesamten Monat verbringen wir mit Warten auf die Unterlagen für den Bauantrag. Es geht immer wieder hin und her, aber letztendlich können wir am 30. Mai den Bauantrag einreichen. Ein ursprünglich für den Monat Mai angesetzter Baubeginn (allererste Planung) ist mittlerweile illusorisch. Wir bekommen zwischenzeitlich den 17.06. als Beginndatum genannt. Aber auch dies ist eher theoretisch, da wir mittlerweile nicht damit rechnen, die Baugenehmigung rechtzeitig zu bekommen. Grund ist eine Änderung zum Bebauungsplan, den die Gemeinde und der Kreis erst absegnen müssen.

Nachdem unser Projektleiter im Vorfeld die Bremse gezogen hat, was die Beantragung von Wasser und Baustrom angeht ("Das hat Zeit, das machen sie dann mit dem Bauleiter"), wird es nun eng. Die Verfahren sind teilweise langwierig und hätten schon längst angestoßen werden können. Wenn wir Pech haben, müssen wir zum Baubeginn mit Provisorien arbeiten. Zudem fällt uns auf, dass die Baugenehmigung schneller geht, als das Verfahren der Genehmigungsfreistellung. Die Baugenehmigung birgt auch deutlich weniger Risiken für den Bauherren (hätten wir die ersten Unterlagen eingereicht, wäre unser Haus im schlimmsten Fall ein Schwarzbau geworden).

Juni 2002 Zum Glück ist die Änderung des B-Planes noch rechtzeitig geschehen. Da mit dem Bauamt bereits geklärt ist, dass die Genehmigung in dieser Woche ausgestellt wird, können wir am 17.06. den Vermesser kommen lassen, um das Schnurgerüst zu stellen.

Mit Datum vom 19.06.2002 haben wir es nun schwarz auf weiß:

"Wir dürfen bauen!"

Und nach dem allerletzten Stand rollt der Bagger am Ende dieser Woche (KW 26) an und buddelt ein großes Loch an der Stelle, wo später der Keller hinein soll, auf dem unser Häuschen stehen wird. Die Bilder des ersten "Baggerstich's" werden schnellstens die Galerie vervollkommnen.

Aller-aller-letzter Stand ist nun der Beginn der Arbeiten am 01.07., eher gab es keine freien Termine für den Bagger *g*. Der Termin ist gar nicht mal so schlecht, da mit dem ersten Tag des zweiten Halbjahres, die Ermittlung der Bauzeit recht einfach wird.

Juli 2002 Am ersten Tag dieses Monats begannen die eigentlichen Bauarbeiten. Der Bagger rückte an und schaufelte ein Loch. Wir wissen nicht, wie es dem Baggerführer momentan geht, sagt doch ein altes Sprichwort:
"Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein". Ich hoffe er hat es nicht getan.

Inzwischen können wir bestätigen, dass er nicht hinein gefallen ist (zumindest lag er nicht mehr drin). Nach dem die Baugrube am Dienstag dann fertig war, hat sich bis zum Montag nichts mehr bewegt. Doch nun ist die Verschalung so weit und am Dienstag (09.07.) wird die Bodenplatte gegossen.

Am Dienstag wurde die Bodenplatte gegossen!

Das war's dann aber auch zunächst mal. Erst am 17.07. kamen die Steine für den Keller und am 18.07. die Maurer. Danach ging es eher sporadisch weiter.

Inzwischen kommen wir uns etwas verschaukelt vor, da die Rohbaufirma es nicht für notwendig erachtet, uns über Verzögerungen zu informieren. Eigentlich hätte die Kellerdecke übers Wochenende aushärten sollen, aber die Kellermauern sind nicht mal komplett hochgezogen.

Aber wir haben wieder etwas Platz auf dem Grundstück, da der Aushub vom Keller zum Großteil abtransportiert wurde.

Der Juli ist um und der Keller noch nicht fertig. Die Firma für den Rohbau verliert sich in Ausflüchten, doch leider werden von leeren Versprechungen die Wände auch nicht fertig. Inzwischen überlegen wir, ob wir den Vertrag kündigen und die Fa. in Regress nehmen. Erste Nachfragen haben ergeben, dass andere Firmen gern für uns weiter bauen würden.

August 2002 Nun haben wir den ersten Monat des Baugeschehens komplett hinter uns. Allerdings haben wir gehört, dass anderswo, nach dieser Zeitspanne, das Richtfest nahe ist. Aber wir haben noch nicht einmal ein Dach über'm Kopf.

Am 06.08. war es soweit. Die erste Decke wurde auf die Kellerwände gelegt. Morgen soll dann der Beton drauf und dann heißt es wieder warten und aushärten lassen und eventuell wieder sprengen (mit Wasser, nicht mit Dynamit *g*).

10.08.
"Morgen" ist ein relativer Begriff. Statt wie angekündigt am Mittwoch (es fehlten Teile der Bewehrung, so dass noch Nacharbeiten erforderlich waren) kam der Beton erst am Freitag und selbst da noch nicht pünktlich. Da die Decke aber sowieso bis zum Wochenende hätte aushärten müssen, war es nicht ganz so schlimm. Hauptsache, es geht am Montag weiter mit dem Mauern der Wände vom Erdgeschoss. Laut Plan soll am Ende der Woche die Decke zum Dachgeschoss gelegt sein. Mal sehen, ob es klappt.

13.08.
Wie man den aktuellen Nachrichtensendungen entnehmen kann, haben ausgedehnte Regenfälle in Deutschland zum Chaos geführt. Auch unser Bau wurde gestern geflutet. Unsere Baugrube zog das Wasser der umliegenden Gegend magisch an und dies hat dazu geführt, dass sich der Keller etwa 60 cm hoch hat "voll laufen" lassen. Mit drei Pumpen (zwei Tauchpumpen und einer "überirdischen") sind wir den Wässern zuleibe gerückt und haben den Wasserstand den ganzen Tag über um etwa 10-15 cm senken können. Auf Grund des Regens haben die Maurer gestern nur die Steine in Empfang genommen und an die richtigen Stellen kutschiert. Die ersten Teile der Erdgeschosswände wurden heute erst begonnen.

14.08.
Das Wasser wird langsam, gaaanz laaangsaaam, weniger. Wir hatten heute eine Rundreise unternommen, um mit dem Projektmanagement, der Bauleitung und dem Elektriker den weiteren Ablauf und die nächsten Schritte zu besprechen. Ein kurzer Abstecher zur Baustelle lässt erahnen, dass es morgen viel, sehr viel zu tun gibt, wenn am Freitag früh die Decke gelegt werden soll.

18.08.
Es ist viel passiert seit dem letzten Eintrag. Die Flut hat auch uns betroffen, wenn auch nur indirekt. Sowohl Rohbauer, als auch der auf ihn folgende Dachdecker und die Fa. für das Projektmanagement befinden sich in der Nähe von Wittenberg und sind, wenn man den Nachrichten trauen kann, mittlerweile ebenfalls überflutet. Wir wissen noch nicht, wie es weiter gehen soll.

27.08.
Heute ging es endlich weiter. Die Maurer rückten an und haben die Außenwände des Erdgeschoss hoch gezogen. Die Planung sieht vor, dass übermorgen die Decke kommt und am Freitag der Beton gegossen wird. Es wird auch höchste Zeit, denn momentan ist für den 06.09. (nächste Woche Freitag) das Richtfest geplant.

31.08.
Noch steht der Termin für das Richtfest. Der Zeitplan der letzten Woche wurde eingehalten. Das bedeutet, dass die Decke über dem Erdgeschoss montiert und betoniert wurde. Auch der Elektriker hat die ersten Strippen gezogen. Nun geht es am Montag an die Giebelwände und am Dienstag wird der Dachstuhl geliefert.

September 2002 02.09.
Die Giebelwände wurden begonnen. Auf der Bilderseite ist der Stand von heute Nachmittag zu sehen. Was man auf den Fotos nicht sehen kann, sind die Veränderungen im Keller. Dort sind die letzten Überreste der "Überschwemmung" und die Stützen für die Kellerdecke beseitigt worden und die noch fehlende Trennwand wurde hoch gemauert. Dies ging bisher nicht, da die Stützen noch in Benutzung waren.

03.09.
Zu früh gefreut! Wer sich das Bild von gestern genauer anschaut, entdeckt vielleicht die dunklen Streifen in der zweiten und dritten Steinreihe der rechten Giebelwand. Hier haben die Maurer nicht aufgepasst und die Steine längs statt quer gelegt. Deshalb wurde heute die rechte Giebelwand noch mal abgetragen und muss neu gemauert werden. Etwas positives gibt es aber doch noch zu berichten: der Dachstuhl wurde angeliefert, wie man auf dem Foto in der Bildergalerie sehen kann und die linke Giebelwand ist fertig.

04.09.
Der Giebel steht wieder und außerdem der Dachstuhl (nahezu vollständig). Die Dachziegel wurden heut geliefert und die Vorbereitung des Richtfests läuft auf Hochtouren, denn übermorgen soll es los gehen.

06.09.
Wir haben Richtfest gefeiert. Da unsere Rohbauer es vorgezogen hatten, am Donnerstag nicht auf der Baustelle zu erscheinen und sich keine der beiden Giebelwände allein vollenden wollte, konnten die Zimmerleute heute leider nicht weiter arbeiten. Wir waren drauf und dran, das Richtfest abzublasen, da die Handwerker, die gut gearbeitet hatten und zu deren Ehren wir gern das Richtfest ausgerichtet hätten, deshalb nicht erschienen sind. Da aber so viele Leute ihr Kommen angekündigt hatten, haben wir dann doch gefeiert und es ist, trotz allem, noch schön geworden.

13.09.
Eine ganze Woche wurde kein Tagebuch geführt...
...dabei ist so viel passiert. Im Schnelldurchlauf:
- die Giebelwände wurden fertig und die Dachdecker konnten dann endlich das Dach komplett schließen (rechtzeitig vor dem Gewitter vom Dienstag)
- bis Donnerstag waren die Ziegel drauf (leider fehlen die Fenster, da sie wegen besonderer Schallschutzmaßnahmen speziell angefertigt werden)
- ebenfalls bis Donnerstag waren alle Mauerarbeiten abgeschlossen und die Außenwände im ersten Schritt abgedichtet. Dieser Anstrich kann nun übers Wochenende trocknen und wird nächste Woche ein zweites Mal aufgetragen.

20.09.
Die Website wurde etwas vernachlässigt, die Baustelle auch. Irgendwie verarscht uns der Rohbauer. Er hätte längst die Baugrube schließen können, aber er war nicht in der Lage für ordentlichen Materialnachschub zu sorgen. Wir sehen schon kommen, dass die Baugrube wieder voll läuft und dann erst recht nichts mehr geht. Dennoch gibt es auch Fortschritte. Wir haben die ersten Eigenleistungen erbracht und den Dachkasten gestrichen. Der Elektriker hat angefangen, die Dosen für Schalter und Steckdosen in die Wände zu bringen, Drainplatten wurden (fast vollständig) angebracht und das Gerüst ist wieder aus der Baugrube verschwunden. Neue Bilder gibt es erst wieder nächstes Wochenende, da wir von Montag bis Freitag die Kamera nicht zur Verfügung haben.

28.09.
Die letzte Woche war eine einzige Katastrophe. Wir waren noch guter Hoffnung, dass die Drainage fertig wird. Diese Seifenblase zerplatzte, als der Bauleiter bei einer Kontrolle feststellte, dass die Dickbettbeschichtung nicht überall die notwendige Dicke hatte. Dies und die weiterhin mangelhafte Arbeitsmoral hat nun dazu geführt, dass wir die Rohbaufirma rausgeschmissen haben. Momentan sind wir auf der Suche nach Ersatz, denn die Baugrube muss zu gemacht werden, da wir nicht eher die Heizung aufstellen können. Andererseits sind Elektriker und Trockenbauer fleißig und schaffen wieder etwas Vorlauf. Der überarbeitete Bauablaufplan sieht immer noch vor, dass wir in diesem Jahr einziehen. Den Plan gab es vorgestern in der neuen Auflage, da wir den Termin für die Lieferung und den Einbau der Fenster nun fest haben (08.10.) und daran ja alle weiteren Gewerke hängen.

30.09.
Die Trockenbauer schaffen ordentlich. Müsste nicht zwischendurch noch mal der Elektriker rein und die Strippen für die Deckenleuchten ziehen, wären sie heute vielleicht auch weiter gekommen. Aber am Mittwoch wollen sie fertig sein. Sie müssen dann nur noch mal anrücken, wenn die Wände richtig verschlossen werden können, denn momentan ist immer eine Seite offen, um Elektriker und Sanitärinstallateur den Zugriff zu ermöglichen.

Oktober 2002 06.10.
Eine Woche ging ins Land ohne dass die Website aktualisiert wurde. Heute möchte ich aber das Versäumte nachholen. Die Trockenbauer haben einiges geschafft, auch wenn wir dachten, sie kommen weiter. Aber "dank" Feier- und Brückentag war es nur eine kurze Woche. Unser Rohbauer hat die Baustelle beräumt und dabei auch seine Leitern, Bretter usw. mit genommen. Leider gab es danach erst mal keine Möglichkeit für uns, ins Dachgeschoss zu gelangen. Also haben wir Freitag erst mal eine große Leiter gekauft. Die Kellerwand ist noch einmal neu abgedichtet worden, nun muss schnellstens eine Firma her, die uns die Drainagerohre verlegt und die Baugrube verschließt.

12.10.
Inzwischen ist noch eine Woche ohne Aktualisierung vergangen. Die Baugrube ist noch offen, da die Firma, die eigentlich den Auftrag für die Drainage bekommen sollte, in den Strudel einer Insolvenz eines Auftraggebers geraten ist. Nun müssen wir wieder suchen und die Zeit läuft uns davon. Im Innenbereich laufen die Arbeiten allerdings nahezu planmäßig. Bei den Fenstern muss noch nachgebessert werden, aber der Elektriker hat gute Arbeit geleistet. Der Heizungsbauer hat alles vorbereitet, so dass am Montag die Putzer anrücken können und der Klempner kam sehr kurzfristig noch dazu, um ebenfalls die Leitungen in die Wände zu bringen, bevor sie verputzt werden.

19.10.
Eine Woche ist seit dem letzten Tagebucheintrag vergangen. In dieser Woche ist wieder einiges geschehen. Der Innenputz ist fast fertig, es fehlen lediglich einige Wände im Keller, die am Montag aber auch verputzt werden. Der Servicetechniker der Fensterfirma kam und hat ein paar der Mängel abgestellt und der Trockenbau hat weiter Konturen angenommen.
Der wichtigste Erfolg der letzten Woche war allerdings die Unterzeichnung des Vertrags für die Drainage und das Schließen der Baugrube (neuer Eintrag bei den Links). Wenn alles nach Plan verläuft, haben wir am Ende der nächsten Woche endlich die Baugrube zu, die Zisterne ist eingebaut und das Wasser aus den Dachrinnen füllt die Selbige.

23.10.
Das mit der Baugrube verzögert sich nun doch noch etwas. Auf Grund des anhaltend schlechten Wetters verschiebt sich leider der Beginn der Arbeiten auf unserer Baustelle. Somit werden wir wohl am Wochenende die Baugrube noch nicht zu haben. Allerdings ist der Heizungsbauer im Zeitplan und auch der Estrich wird wohl morgen vollständig ausgebracht sein.

26.10.
Zunächst die positiven Nachrichten. Die Fußbodenheizung wurde ausgelegt und alles unter dem Estrich versteckt. Auch im Keller sind alle Böden mit Estrich bedeckt worden. Am gestrigen Freitag hat die Firma A und S mit den Außenarbeiten für die Drainage und die Zisterne begonnen. Die Zisterne wurde im Boden versenkt, die Sickergrube für die Drainage wurde vom Lehm befreit, mit Kies verfüllt und die Baugrube nachgeschachtet, damit am Montag die Rohre verlegt werden können und die Baugrube verfüllt werden kann. Jetzt ist nur noch wichtig, dass am Montag das Wetter mitspielt.

31.10.
Es hat sich dann doch noch einmal verzögert. Am Montag war die Arbeit nicht zu schaffen gewesen, am Dienstag gab es krankheitsbedingte Ausfälle, aber am Mittwoch war es dann endlich soweit. Die Baugrube rund ums Haus wurde verfüllt. Lediglich ein kleines Stück ist noch offen, da hier am Montag die Elektroleitung verlegt werden soll. Im Haus ging der Ausbau weiter. Der Elektriker hat z.B. die Leitungen für Fernsehen und Netzwerk verlegt, der Klempner hat die Abflussrohre angeschlossen.

November 2002 17.11.
Der halbe November ist schon um und es wird höchste Zeit für einen neuen Eintrag im Tagebuch. Seit der letzten Aktualisierung hat sich wieder einiges getan, wie man auch auf der neuen Bilderseite feststellen kann. Wir haben Strom im Haus und könnten ihn auch seit Donnerstag benutzen, da der Zähler geliefert wurde. Allerdings bekommen wir am Montag erst ein paar Steckdosen angeschlossen. Der Elektriker ist ansonsten gut voran gekommen. Leider können wir dies von der Heizung nicht sagen. Obwohl im Vorfeld die Lieferzusage da war, konnte der Hersteller nicht rechtzeitig liefern. Jetzt hoffen wir, dass morgen die Heizung kommt und wir anheizen können. Parallel dazu wird ein Trockner genutzt, um die Feuchtigkeit schneller aus dem Haus zu bekommen. Alles würde noch etwas schneller und besser trocknen, wenn der Fensterbauer mitspielen würde. Leider dreht der gerade am Rad und verweigert den Einbau der Türfüllung. Wegen seines bisher gelieferten Pfusches haben wir Geld einbehalten, was ihm offenbar "nicht gepasst" hat. Nun müssen wir ihn erst einmal an seine vertraglichen Verpflichtungen erinnern. Bis das geklärt ist, haben wir leider nur die dünne Pappe in der Türfüllung und durch die wird einiges an Wärme entweichen :-(
Den größten Fortschritt hat der Außenputz genommen. Trotz dem das Wetter nicht so mitgespielt hatte, haben wir schon den farbigen Strukturputz an der Wand. Am Dienstag soll dann der Ausgleichsanstrich folgen. Der Trockenbauer ist im Obergeschoss fast fertig mit dem Verspachteln und Schleifen der Wände. Hier können wir bestimmt bald mit dem Malern beginnen.

25.11.
Wie man der Bilderseite entnehmen kann, hat der Fensterbauer wohl am falschen Rad gedreht. Nachdem wir den (durch blinden Aktionismus unseres Hausverkäufers hervorgerufenen) Schaden in Grenzen halten konnten, wurde eine falsche Füllung geliefert. Aber der Außenputz ist Geschichte und im Haus wird es warm. Zwar nicht durch die reguläre Heizung, aber zumindest durch eine Heizpatrone, konnten wir endlich Hochheizen.

Dezember 2002 01.12.
Dies soll der letzte Monat des "Bau"-Tagebuchs werden. Eine Fortsetzung sollte dann nur noch das "Wohn"-Tagebuch sein. Wir nähern uns mit großen Schritten dem Finale. In der letzten Woche haben wir die Heizung komplett montiert bekommen. Außerdem hat der Klempner weitere Fortschritte erzielt. Am wichtigsten war uns aber die Malerei. Wir haben am Freitag, Samstag und Sonntag in Erd- und Dachgeschoss Wände und Decken grundiert und geweißt. Leider gibt es davon noch keine vernünftigen Bilder, aber das holen wir nächste Woche nach.
Apropos nächste Woche! Hier ein kleiner Abriss der erwarteten Aktionen:
- Die Außenanlage wird begonnen, damit wir vor dem Einzug eine vernünftige Hauseingangstreppe bekommen .
- Der Elektriker wird uns den Bestand an Steckdosen (bisher eine) erweitern.
- Die Kelleraußentreppe wird geliefert und montiert.
- Der Fliesenleger beginnt mit seiner Arbeit.
- Die Maler malern uns die Decken im Erdgeschoss und bereiten das Putzen im Treppenhaus/Flur vor.

04.12.
Wir können schon erahnen, wie die Außentreppe aussehen wird. Sie nimmt, zusammen mit der restlichen Außenanlage, langsam Gestalt an. Die Fliesen wurden geliefert und morgen beginnt der Fliesenleger seine Arbeit, denn die Restfeuchtemessung hat zum Glück genügend Trockenheit nachgewiesen. Lediglich die Maler haben noch nicht begonnen und werden nun wohl erst nach dem Fliesenleger beginnen können.

08.12.
Die Außentreppe ist rechtzeitig vor dem großen Frost fertig geworden. Der Rest der Außenanlage muss nun allerdings warten, bis die Temperaturen wieder steigen. Leider auch die Kelleraußentreppe, die noch nicht eingebaut wurde. Im Innenbereich geht es weiter voran. Der Fliesenleger hat seine Arbeit aufgenommen und am Freitag Küche und Wohnzimmer mit Fliesen bestückt. Wir haben die Kinderzimmer farbig gestrichen und die Vorarbeiten für die Laminat-Verlegung begonnen. In der nächsten Woche gibt es ein paar weitere Highlights, als da wären:
- Fliesen in Flur und Bädern verlegen
- Laminat in Kinderzimmern, Schlaf- und Arbeitszimmer verlegen
- Einbau der Innentreppe
- Malerarbeiten im EG
- Strukturputz in Flur und Treppenhaus anbringen